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G.H.U.P. e.V.

Seit 1920 kämpfen die Palästinenser gegen die Briten um die
ihnen versprochene: "Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht"
zu erlangen.
Seit der Gründung des Staates Israel 1948 in Palästina geht dieser
Kampf, um die gleichen Rechte, um das Recht in ihrer Heimat in einem
Staat Palästina leben zu können, weiter.
Die Palästinenser leben in Israel als quasi israelische Bürger. In den
von Israel seit 1967 noch besetzten Gebieten, und seit 1994
(Gaza-Jericho-Abkommen), in Autonomieenklaven - die immer wieder durch
menschenverachtende und zerstörerische Militäreinsätze besetzt werden -
fristen sie ein hoffnungsloses Dasein. Sie leben auch zerstreut im
ganzen arabischen Raum: in Jordanien, im Irak, in Syrien, im Libanon,
in Saudi Arabien, in Kuwait und in allen anderen Golfstaaten und
Nordafrika, in den meisten Ländern Europas und Amerikas.
Die UNO hat seit 1967 weit über 120 Resolutionen verabschiedet, die zur
Lösung des Nahostkonflikts beitragen sollten und könnten. Sie blieben
bislang aufgrund der Unnachgiebigkeit und Arroganz der Macht Israels,
unterstützt durch die USA, ergebnislos. Auch jüngst, Am 9 Juli 2004,
hat der "Internationale Gerichtshof" in Den Haag die israelische
Apartheidmauer als einen Bruch des Völkerrechts und forderte Israel
auf, die Teile auf palästinensischem Boden wieder abzureißen. Am 20.
desselben Monats schloss sich die UNO dieser Forderung an. Diese
Forderung ließ Israel unerfüllt.
Auch nach dem grausamen Militäreinsatz im April 2002 in Jenin, in Rafah
in diesem Jahr (2004) und in anderen Städten Palästinas wurden mehrere
UN-Resolutionen verabschiedet, welche Israel allesamt kategorisch
ignorierte.
Die auf Ausgrenzung und Vertreibung der Palästinenser zielende
zionistische Ideologie, ist das Leitbild israelischer Politik. Die
Apartheidmauer ist eine logische Folge dieser Politik. Israelische
Massaker an der palästinensischen Bevölkerung sollen auch hierfür als
Instrument dienen. Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch"
und "amnesty international" haben bereits Kriegsverbrechen der Armee
Israels in Jenin feststellen können.
Frieden im Nahen Osten wird es nur dann geben, wenn Israel die
Menschenrechte und das Völkerrecht achtet und verwirklicht und die
Palästinenser auf den ihnen von der UNO zuerkannten Gebieten einen
eigenen Staat in freier Selbstbestimmung errichten können.
Wie leben die Palästinenser in den besetzten und in den
Autonomie-Gebieten?
Im Gazastreifen leben etwa 1.200.000 Millionen und in der Westbank
1.500.000 Palästinenser. Als Ergebnis der israelischen Besatzungs und
Besiedlungspolitik leben inzwischen im Gazastreifen etwa 7000 jüdische
Siedler, die ein Drittel des Streifens beanspruchen. In der Westbank
sind es inzwischen über 200.000 Siedler, die über 60 Prozent des Landes
für den Bau von Umgehungsstraßen und Siedlungen enteigneten. Die
Palästinenser finden sich besonders nach dem Friedensvertrag von 1993
von Oslo, das kein gleichberechtigtes Abkommen war zunehmend in
gettoisierten Enklaven zurückgedrängt, Ausdruck einer völkerrechtswidrigen und menschenverachtenden Politik des Staates Israel ist.
Wirtschaftlich und sozial abgeschnitten und stranguliert, liegt die
Arbeitslosigkeit bei den Palästinensern über 50 Prozent und die Armut
weit höher. Das Gesundheits- und Bildungswesen sowie die gesamte Infrastruktur und
andere soziale Einrichtungen, Wohnsiedlungen, Häuser und Landwirtschaft
werden gezielt zerstört. Das Leben der Palästinenser in ihrem
Heimatland, ist angesichts der allgegenwärtigen israelischen Besatzung
heute ausschließlich von Unterdrückung, Diskriminierung und Demütigung
geprägt.
Elementarer Menschenrechte beraubt, führen die Palästinenser einen
täglichen Kampf ums Überleben. Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnraum- und
Wassermangel sind drängende Probleme.
Mit der Einschränkung der schulischen Ausbildung geht die Gefahr des
Analphabetismus einher. Dies und das tägliche Erleben von Gewalt, wird
die Zukunft der Kinder entscheidend prägen, beides mit verheerenden
Konsequenzen für die politische Zukunft des Nahes Ostens.
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Im Dezember 1948 forderte die UN-Vollversammlung mit der Resolution 194 ein sofortiges Rückkehrrecht für die palästinensischen Flüchtlinge, und Entschädigung
Ein Kernproblem des israelisch-palästinensischen Konflikts liegt in der bis heute ungelösten Flüchtlingsfrage. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 5 Millionen palästinensischer Flüchtlinge
Siedlungspolitik:
Der erste Schritt, der für die Siedlungspolitik eine wichtige und zugleich fatale Voraussetzung darstellt, ist die Landenteignung von Palästinensern durch Israel.
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